Unser Vereinslokal

Jeden Freitag ab 19 Uhr im Vereinsjugendhaus am Badylon in Freilassing.

Laufener Str. 24
83395 Freilassing


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Im Vereinsjugendhaus am Badylon in Freilassing.

Laufener Str. 24
83395 Freilassing 

 
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Inn-Chiemgau-Meisterschaft in Rosenheim-Doppelaufstieg für den SK Freilassing

15.01.2018

Inn-Chiemgau-Meisterschaft in Rosenheim-Doppelaufstieg für den SK Freilassing

Wie immer ist der erste Höhepunkt die Einzelmeisterschaften des Schachkreises Inn-Chiemgau, die dieses Mal von Vogtareuth im Gasthaus Höhensteiger in Westerndorf St. Peter ausgerichtet wurden.

das Jahr ist gestartet, und wie immer ist der erste Höhepunkt die Einzelmeisterschaften des Schachkreises Inn-Chiemgau, die dieses Mal von Vogtareuth im Gasthaus Höhensteiger in Westerndorf St. Peter ausgerichtet wurden. Wegen eines Trachtenballs musste am zweiten Tag ein strafferes Programm durchgezogen werden und ab- und wieder aufgebaut werden. Es ist etwas mehr zu lesen, also nehmt euch ein paar Minuten.

Es waren in etwa 112 Teilnehmer am Start, die in 5 Wertungsgruppen gegeneinander antraten. Wir waren mit 6 Spielern am Start. Der Schreiber dieserZeilen und Damjan Katic wagten uns in der M 2 an den Start, in der M 1 waren wir diesmal nicht vertreten. Helmut und Marianne Krause rockten die M 3 und korbinian von Stauss, unser Jugendspieler, startete in der M 4. Schließlich wagte sich unser Vorstand Klaus Stronk bei den Senioren ran.

Ich halte meinen Bericht recht knapp, was den Inhalt der Partien betrifft, da ich oft sehr lang kämpfen musste und nicht viel mitbekam, doch sollten es durchweg positive Meisterschaften aus Freilassinger Sicht waren.

In der M 1
gab es einen Doppelsieg für die SG Traunstein Traunreut, denn Michael Sander (5) gewann vor Daniel Frese (4,5) und Thomas Jaworek (4) von Bruckmühl, Glückwunsch den Gewinnern! Auch Rudolf Kobl aus Wasserburg und Etienne Engelhardt aus Traunstein durften sich über den Aufstieg freuen. Insgesamt waren wie immer 22 Spieler am Start.

In der M 2
kämpften 28 Spieler um die Punkte, Damjan war als Nummer 7 gesetzt und ich als Nummer 17. Am ersten Tag hatte ich es in der ersten Runde gleich mit einem starken Gegner zu tun und ich verlor relativ schnell und konnte mich dem Schafkopf widmen. Damjan Katic erkämpfte sich ein Remis in Runde 1. In Runde 2 war Damjan bereits 2 Bauern zurück, als er ein Dauerschach erreichte. Ich selbst spielte eine der längsten Partien des Tages, bis ich endlich meine bessere Stellung mit einem Damenfang zu Ende brachte, beide also einen Punkt.

In Runde 3 musste Damjan danndie Waffen strecken, während ich die mit Abstand längste Partie hatte, dauernd musste ich mich gegen direkte Drohungen abwehren, am Ende war die Stellung dann verloren und ich brachte ein Verzweiflungsopfer, mein Gegner ließ sich täuschen und setzte so fort, dass das Bauernendspiel remis war. Ein halber Punkt war gewonnen, dafür die Mittagspause verloren, denn es ging schon wieder weiter. Allzu oft sollte das nicht so laufen. So war ich dann relativ glücklich, in Runde 4 ein rasches Remis bekommen zu haben.

Auch Damjan war früh fertig mit Remis und wir konnten früher abfahren. An Spieltag 3 habe ich mich entschieden mit Schwarz remis zu machen, die Stellung war auch wirklich im Gleichgewicht. Damjan hatte eine aussichtsreiche Stellung gegen Heinz Gretzinger am Brett, das Spiel driftete dann in ein eher ausgeglichenes Endspiel ab, lehnte ein Remisangebot ab und stellte im Endspiel dann einen Bauern ein. Dadurch enstand ein Freibauer und Damjan verlor. In der Runde 6 verdarb Damjan auch seine letzte Partie, als er mit 2 Bauern mehr eine glatte Figur einstellte. Ich erkämpfte noch ein knappes remis.

Am Ende wurde ich mit 3 Punkten 15. und Damjan leider nur 26.

Es gewann Sven Krupke (5) aus Trostberg vor Wolfgang Stang (4,5 Dorfen) undRobert Lörner aus Zorneding. Max Schmid aus dorfen und Sascha Kassner aus Rosenheim schafften ebenfalls den Aufstieg. Auch hier herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern! Ich selbst bin recht zufrieden, Damjan verständlicherweise nicht, aber das wird schon wieder.

Nun zur M3
Hier wollten die Krauses so viele Punkte wie möglich holen. Schon nach dem ersten Spieltag war klar, dass sie vorne mitmischen würden. Helmut gewann beide Partien und Marianne gewann eine und spielte die zweite remis. Am zweiten Spieltag ging es so weiter, am Ende stand Helmut bei 3,5 Zählern und Marianne bei 3. So lautete die Paarung in Runde 5 Marianne gegen Helmut! Wer nun dachte, das würde ein friedliches remis und alle Energie in die Schlusspartie gesetzt, der sah sich eines besseren belehrt! Denn es wurde ausgekämpft und Marianne setzte sich durch. Nun war sie bereits aufgestiegen und benötigte nur noch ein remis zum zweiten Platz.

Sie bot im späten Mittelspiel remis an, Josef Winkler wollte weiterspielen, da er sich selbst noch Chancen auf den Aufstieg ausrechnete und sich im Vorteil wähnte. Helmut schloss in einem sehr komplizierten Endspiel Frieden und hatte 4 Punkte, musste aber noch auf die anderen Bretter warten. Inzwischen hatte Marianne die längste Partie am Brett, eine dichte Menschentraube versammelte sich vor ihrem Brett und Abbaugeräusche waren sehr laut. Marianne hatte inzwischen Gewinnstellung errreicht und spielte diese auch nach Hause. Der Gegner war etwas wütend, was auch zum Teil verständlich ist, entschuldigte sich aber tags darauf bei Marianne, was für eine Geste!

Aber was das beste ist:
Marianne wurde mit 5 Punkten 2. und Helmut mit 4 Punkten 3. und stiegen somit beide auf. Was für ein Ergebnis! Den Vortritt lassen mussten die beiden nur dem ziemlich forsch aufspielenden Martin Kirsch aus Ebersberg, der mit 5,5/6 durchkam und nur Marianne ein remis zugestehen musste, wo er Dauerschach bieten musste, um nicht zu verlieren. Aufsteigen durften auch Hubert Forsteraus Taufkirchen und Burkhard Deppe vom Pegasus Lohkirchen. Gratulation allen Gewinnern!

In der M 4
traute sich Korbinian von Stauss an die Bretter, sein erstes großes Turnier. Sein Ziel war klar: Erfahrung sammeln, Spaß am Spiel haben und dabei ein paar Punkte sammeln. Tag eins war auch gleich einmal ganz gut. Nach einer Niederlage in der ersten Partie konnte er in der zweiten Partie eine vorteilhafte Stellung zum Sieg verwerten. Das gleiche Bild zeigte sich am zweiten Spieltag. Da ich recht früh abreiste bekam ich das Ergebnis erst am nächsten Tag mit, er hatte jedenfalls 2 Punkte nach 4 Runden.

In der Runde 5 hätte er sein eh schon gutes Turnier krönen können, denn er hatte großen Vorteil, seinem Gegner standen die Schweißperlen im Gesicht. Dann passierte es allerdings: Korbinian, der es einen Zug zuvor verpasst hatte seinen angegriffenen Turm zurückzuziehen und einen ganzen Turm vorne zu sein, ging nach einem Damenschach (es wäre hier Dauerschach gewesen) mit seinem König auf das fatale Feld f8 - und verlor die Dame, schade drum. Immerhin konnte er in der letzten Runde noch einmal ein remis erzielen, so dass es am Ende sicher ein gutes Ergebnis für Korbinian war, letztendlich Platz 19, aber das ist unwichtig - er hat verstanden, worum es im Schach geht und auf was man achten muss, so auch die Worte der Trainerin Marianne. Es gewann Lukas Buchner vom PSV Rosenheim vor Gheorgh Grünwald aus Waldkraibung und Mika Weiß aus Zorneding. Markus Zametzeraus Kolbermoor und Michael Frank aus Töging können sich ebenfalls über den Aufstieg freuen.

Klaus Stronk hat sich für die Seniorengruppe entschieden und hatte dort schwer zu kämpfen, von der Setzliste war er im unteren Drittel angesiedelt. Er begann recht gut gegen die Nummer 4 der Setzliste, gegen die er etwas besser stand und ein Remisangebot erhielt, das er annahm. In der zweiten Runde ließ er sich die Dame fangen und Runde 3 lief auch nicht gut. Erst in Runde 4 konnte er seinen ersten Sieg feiern. Am letzten Tag schaffte er noch ein Remis in der letzten Partie und landete mit 2 Punkten auf Rang 10, genau da wo er gesetzt war. Es waren zwar nur 12 Teilnehmer aber trotzdem waren die Senioren stark besetzt. Es gewann das Traunsteiner Urgestein Josef Glück mit 4,5 Punkten vor Barbara Borries aus Taufkirchen (4) und Georg Aigner ebenfalls aus Taufkirchen (3,5).
Glückwunsch allen Gewinnern!

 
 
Schacheinzelmeisterschaft 2017 Inn-Chiemgau in Freilassing

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Vorstand Klaus Stronk und Marianne Krause im Interview mit Bayernwelle


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