Unser Vereinslokal

Jeden Freitag ab 19 Uhr im Vereinsjugendhaus am Badylon in Freilassing.

Laufener Str. 24
83395 Freilassing


Spiellokal nur 1. und 2. Mannschaft

Im Vereinsjugendhaus am Badylon in Freilassing.

Laufener Str. 24
83395 Freilassing 

 
Keine Bewirtschaftung.


Unser Spiellokal nur 3.Mannschaft

Eisstockhütte EC Freilassing-Hofham

Heideweg 22
83395 Freilassing
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Freilassing 2 geht in Altötting mit 2:6 unter

13.02.2020

Weiter geht es mit dem Bericht über unsere zweite Mannschaft, die ersatzgeschwächt beim Aufstiegsaspiranten Altötting antreten musste.

Weiter geht es mit dem Bericht über unsere zweite Mannschaft, die ersatzgeschwächt beim Aufstiegsaspiranten Altötting antreten musste. Ich erinnere mich zwar gerne an den letzten Kampf dort, wo wir in ähnlicher Tabellensituation mit einer Ersatzmannschaft 6:2 dort gewonnen hatten, doch das ist lang her. Diesmal mussten wir zu siebt anreisen, da Ernst Kratschmer nicht rechtzeitig fit wurde, das Brett 2 auf dem er spielen sollte wurde freigelassen und wir traten mit Alfred Bieniok (w), Florian Pöllner (w), Franz KLemm (s), Klaus Vogl (w), Marianne Krause (s), Helmut Krause (w) und Franc Mamarina (s) an. Immerhin war auch Altötting nicht in Bestbesetzung erschienen, so dass die Sache nicht hoffnungslos war.

Doch schnell geriet Franc Mamarina gegen Schafkopfspezialist Johann Suttner (1584) in Schwierigkeiten. Hans bewies, dass er auch im Schach durchaus gefährlich ist, was auch seine Bilanz in der Liga zeigt. Er installierte einen gefährlichen Mehr- und Freibauern, den er nach c6 brachte. Auch nahezu alle anderen Figuren standen ideal, es war eine Frage der Zeit, bis größere Materialverluste unvermeidlich waren. Nach Damenverlust gab Franc auf. 0:2.

Die anderen Partien dauerten etwas länger. Ich selbst spielte gegen Andre Herdt (1709). Die Partie war nicht sonderlich aufregend und eigentlich immer im Gleichgewicht. Nach vielen Abtauschen bot mir Andre remis, was ich ohne zögern annahm. Ziemlich gleichzeitig war auch die Partie von Helmut Krause gegen Christian Dähne (1566) beendet. Helmut erzielte eine recht aggressive Stellung mit seinen Schwerfiguren auf der h-Linie, was Christian gerade noch halten konnte, er bot dann remis, was Helmut nach kurzem Zögern annahm.

Klaus Vogl spielte wieder einmal für die zweite Mannschaft, diesmal gegen Alexander Molchanov. Der spielte gleich forsch auf Opfer und gab eine Figur für 2 Bauern, wobei Klaus König auf d2 stecken blieb. Er spielte aber nicht aggressiv genug weiter und verpasste es, Verstärkung nachzusenden. Das gab Klaus die nötige Zeit, behutsam seinen König zu sichern und seine Figurenstellung zu verbessern. Er kam immer besser ins Spiel und nach dem Damentausch war die Sache gegessen. Ein verdienter Sieg von Klaus, der mit dem 2:3 wieder Hoffnung aufkeimen ließ, zumal Marianne vielversprechend zu stehen schien. Diese Partie sollte dann über Wohl und Wehe des Kampfes entscheiden. Marianne übte gehörigen Druck auf Rouslan Smagklienkos (1651) Stellung aus, ein Turm auf b2 war der Beweis. Dann jedoch stellte sie Ihre Dame mit Da3 in eine unangenehme Fesselung. Als ich mal kurz wohin musste war die Partie dann zu Ungunsten Mariannes beendet. Sie musste etwas übersehen haben.

Jetzt standen die beiden übrigen Bretter gehörig unter Druck. Alfred bieniok gab Franz Klemm vorher den Befehl weiterzuspielen, was sich als richtig erwiesen hätte. Franz hatte zunächst die von ihm erhoffte komplizierte Stellung mit heterogenen Rochaden erreicht, die er sich vorgenommen hatte. Mit Fortlauf der Partie stellte sich aber heraus, dass der König von Franz gefährdeter stand als der von Heinrich Maier-Arnold (1623). Während dieser mit seinen Bauern am Damenflügel den König angriff, kam Franz seinerseits nicht dazu die Bauern am Königsflügel anzuziehen, außerdem erwies sich das Läuferpaar Heinrichs stärker als das Springerpaar von Franz. Beide waren bereits in Zeitnot, als Franz durch den offenen König letztlich eine Figur verlor. Ein paar Züge später gab er dann auf, als weiterer Materialverlust nicht zu vermeiden war.

Das war es dann, aber das Unglück sollte noch weitergehen, denn es gab ja noch das Spitzenbrett Alfred Bieniok gegen Reiner Winterstetter (1880). Im Mittelspiel schlug Reiner den Bauern e5 mit seinem Springer und bedrohte den Turm von Alfred. Da Alfred eine Springergabel befürchtete, gab er die Qualität für einen Bauern. In Folge spielte Reiner dann nicht optimal weiter und ließ Alfred im Endspiel Turm gegen Läufer Gegenspiel mit einem Freibauern in der h-Linie. Es spitzte sich dramatisch zu. Alfred hätte nun mit h7 den Turm für den Bauern gewinnen können, vertraute aber in diesem Endspiel nicht darauf, dass sein Läufer die Freibauern halten würde, bis der König herankäme. Stattdessen kam er auf den Gedanken, den Turm horizontal vom Bauern abzuschneiden. In diesem Moment standen aber König und Läufer in einem vom Bauern f6 unterstützten Doppelangriff. Dadurch verlor Alfred den Läufer, und nun gab Reiner natürlich gerne den Turm für den Bauern, denn nun war sein König viel näher bei Alfreds Bauern, also dasselbe bloß ohne Läufer. Also 2:6, bitter, denn da war sogar was drin.

 
 
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