Freilassing 2 erreicht ein 4:4 in Kolbermoor

16.04.2018

Auch unsere zweite Mannschaft durfte noch einmal ran in dieser Saison.

Auch unsere zweite Mannschaft durfte noch einmal ran in dieser Saison. Zu holen gab es nichts mehr, wir waren schon seit 2 Spieltagen abgestiegen. Es sollte ein ordentlicher Abschied aus der A-Klasse werden, leider bekamen wir keine 8 Mann zusammen, da Klaus Vogl nicht zu erreichen war. Immerhin wollte Heinz Kratschmer nochmal für uns spielen. Es spielten also Heinz Kratschmer (w), Ernst Kratschmer (s), Alfred Bieniok (w), Florian Pöllner (s), Franz Klemm (w), Roland Frank (w) und Sergej Moiseev (s). Kolbermoor war nach dem fulminanten Start in den letzten Spieltagen das Gas ausgegangen und musste noch um den Aufstieg zittern. Ein Freilassinger Sieg würde bei Siegen von Taufkirchen und Vogtareuth das Aus bedeuten. Aber auch jetzt fehlten ihnen 3 Stammkräfte und so war Freilassing fast ebenbürtig, außer dass wir eben ein Mann weniger waren.

Nach nicht allzu langer Zeit hatte unser Schnellschachspezialist Roland Frank sich gegen Manfred Meixner (1650) eine Mehrqualität erspielt, als er beim Versuch des Gegners, die Türme auf der F-Linie zu verdoppeln, mit dem Laäufer c4 den Turm auf f7 anhängte. Der Bauer den er dafür bekam genügte nicht, denn Roland tauschte alle Figuren ab so dass ein reines Turm gegen Springer Endspiel am Tisch stand in offener Stellung, dort gingen durch Doppelangriffe gleich 2 Bauern verloren. Als Roland gerade den dritten verputzen wollte, gab sein Gegner auf. Ein wenig ereignisreiches Remis gab es zwischen mir und Michael Schwab (1738), die wir um den 20. Zug herum die Stellung dreimal wiederholten.  Als nächstes war Heinz Kratschmer gegen Bela Arnoczky (1798) zu Ende, als Heinz in einem Doppelturmendspiel remis bot, was Bela nach Absprache mit seinem Mannschaftsführer akzeptierte.

Als nächstes war die Partie von Sergej Moiseev gegen Adnan Köse (1637) fertig. In einer unterhaltsamen Partie gewann Sergej einen Bauern und tauschte einige Figuren ab, doch es zeichneten sich ungleiche Läufer ab, was eher nach Remis aussah. So bot Adnan auch gleich eines an, doch Sergej wollte noch weiterspielen, letztlich landete er aber in dem reinen Läuferendspiel mit nur noch 2:1 Bauern, was todremis war. An den anderen drei Brettern wurde noch gekämpft. Es konnte so oder so ausgehen. Alfred Bieniok hatte wohl eine leicht schlechtere, aber keineswegs chancenlose Stellung gegen Ernst Kosovs (1838). Hier bot er an, diese Partie remis zu geben und schlug auch seinen beiden anderen Kameraden vor, eines anzubieten. Nach kurzer Diskussion akzeptierten alle 3 das remis, was ein 4:4 bedeutete.

Undurchsichtig war die Partie von Ernst Kratschmer gegen Thomas Reimer (1993) verlaufen. In einer taktischen Partie hätte Ernst durch einen Rechenfehler von Thomas in Vorteil kommen können, stattdessen kam er in eine schlechtere Stellung und war mit dem Remis dann einverstanden. Bei Franz Klemm war es gerade umgekehrt: Nach frühem Damentausch war Tilo Jarkowsky (1695) es, der seine Chance ungenutzt verstreichen ließ. Er hätte nämlich mit dem richtigen Bauernzug eine Figur gewinnen können, stattdessen war es nur ein Bauer, der flöten ging. Im weiteren Spielverlauf hielt Franz gut dagegen und war gerade dabei, den Bauern zurückzugewinnen, als er das Remis annahm, somit war der Kampf beendet und das 4:4 gegen den Tabellenführer ist aller Ehren wert, und Kolbermoor reichte dies zum Aufstieg, wozu wir herzlich gratulieren! Uns bleibt nur der bittere Gang in die B-Klasse. Ich denke mal, dass sich in der Mannschaftszusammensetzung einiges ändern wird.

 
 
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