Freilassing 1 spielt 4:4 in Gauting

08.02.2018

Bei dem Lieblingswetter von Peter Donegani, also bei Schnee und Eis, musste Freilassing die weite Auswärtsfahrt nach Gauting antreten.

Bei dem Lieblingswetter von Peter Donegani, also bei Schnee und Eis, musste Freilassing die weite Auswärtsfahrt nach Gauting antreten. Es war schon im Vorhinein klar, dass Freilassing ersatzgeschwächt ist. Selbst mit der Aufbietung von Sergej Moiseev waren sie nur zu siebt, einen weiteren wollte Peter von der zweiten Mannschaft nicht abziehen, auch weil diese gegen den Abstieg kämpft, was jetzt ohnehin hinfällig ist. Auf jeden Fall entschied sich Peter für die Strohpuppe Zoran Velickovic auf Brett 2 und trat mit folgender Aufstellung an: Alman Durakovic (w), Emanuel Frank (w), Bernhard Besner (s), Hermann Hamberger (w), Peter Donegani (s), Michi Herrmann (w) und Sergej Moiseev (s).

 Gauting, die sich wohl nicht besonders viel ausgerechnet hatten, hatte ebenfalls nur 7 Mannn aufzubieten, Hermann Hamberger hatte keinen Gegner, so begann es be 1:1. Sergej Moiseev durfte sein Debüt geben und hatte mit dem Blitzer Peter Heinrichsen (1620) sogar einen machbaren Gegner an Brett 8 sitzen. Doch dieser beherrschte die Taktik an diesem Tag besser als Sergej und gewann durch eine Kombination.

Peter Donegani konnte Alexander Wörl (2017) einen Bauern gewinnen, der Gegner hatte Angriff dafür und beide Seiten waren schon nahe der Zeitkontrolle und die Stellung wurde auch stetig schärfer. Das erste Remisangebot lehnte Peter noch ab, als noch eine Figur geopfert wurde und Peter nicht alles genai berechnen konnte (ein Fan von spontanen Entscheidungen ist er ja bekanntlich nicht) nahm er das zweite Gebot unmittelbar nach dem Opfer zur Sicherheit an.

Bernhard Besner stand gegen Frank Ipfelkofer (2099) lange Zeit recht gut, ließ sich dann aber taktisch in eine Fesselung drängen und verlor, nachdem er die Stellung falsch einschätzte. Damit war Freilassing 2 Punkte hinten. Doch dann begann die Aufholjagd. Sowohl Emanuel Frank gegen Oliver Nikutowski (1950) als auch Michi Herrmann gegen Axel Wurster (1930) gewannen. Michi im Endspiel mit gleichen Läufern, Emanuel im Mittelspiel ohne Damen durch Figurendruck und konsequentes Spielen auf den Punkt, somit war der Ausgleich wiederhergestellt, das Spitzenbrett musste nun entscheiden.

Almand Durakovic duellierte sich hier mit Sebastian Finsterwalder (2202), und das Wort duelliert ist nur ein harmloses Wort für das, was sich hier auf dem Brett abspielte. Alman hatte im frühen Mittelspiel bereits eine Qualität mehr und schien das Spiel zu beherrschen, doch dann opferte sein Gegner einen Springer um seinen Freibauern zu forcieren.

Als Alman das verhinderte und der Freibauer unter Kontrolle war sattelte der Gegner nun plötzlich auf Dauerschachideen um, was Alman wieder zu einem Materialopfer zwang, denn um Dauerschach zu vermeiden musste der Turm wieder geopfert werden. Im entstandenen Damenendspiel stand Alman immer noch besser. Dann setzte ein herrlicher Schlagabtausch ein, beide bekamen eine zweite Dame und mussten nun auch zügig durchspielen, und sie kämpften bis zum letzten Blutstropfen, was in diesem Fall die blanken Könige waren, remis und damit auch eine Punkteteilung im Mannschaftsergebnis. Gauting war damit wohl mehr als zufrieden und werden auch sicher nicht mehr absteigen. Freilassing kann auch ganz gut mit dem Punkt leben denke ich.

 
 
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