Auch gegen Wasserburg gab es nichts zu mausen

05.02.2018

Mit fieberhafter Energie arbeitete unser Mannschaftsführer Alfred Bieniok an der Mannschaftsaufstellung

Mit fieberhafter Energie arbeitete unser Mannschaftsführer Alfred Bieniok an der Mannschaftsaufstellung für den Kampf gegen Wasserburg, der die letzte realistische Chance auf den Klassenerhalt war, denn die anderen Gegner sind alle stark. Leider konnte Markus Zauchner nicht spielen, so dass doch Klaus Vogl einspringen musste. Immerhin spielten die Mörwalds. So traten wir an:

Magdalena Mörwald (s), Damjan Katic (w), Ernst Kratschmer (s), Alfred Bieniok (w), Florian Pöllner (s), Miriam Mörwald (w), Franz Klemm (s) und Klaus Vogl (w). Wasserburg hatte mit Rudolf Kobl ein echtes Brett 1, die anderen waren deutlich schwächer. Alfred Anweisung war klar: kein frühes remis, alles auskämpfen aber auch kein unnötig hohes Risiko eingehen. Es dauerte in der Tat mehr als 2 Stunden, bis das erste Ergebnis auf dem Brett stand. Franz Klemm spielte gegen Rudolf Janusch (1493). Rudolf hatte Druck am Damenflügel, Franz am Königsflügel. Doch wie schon 2 Wochen zuvor verdarb Franz seine aussichtsreiche Stellung durch ein einzügiges taktisches Übersehen. Als er die Uhr gedrückt hatte, sah er selbst auch die Bescherung, aber da war es zu spät.

Nach etwas mehr als 3 Stunden herrschte an Brett 2 Zeitalarm! Damjan Katic stand gegen Alexander Witten (1639) besser. Aber tatsächlich hatte Damjan, der sonst normalerweise recht schnell spielt, die Zeit überschritten und damit die Partie verloren, 0:2. Als nächstes war Klaus Vogl mit Norbert Hilger (1436). In einem komplizierten Endspiel setzte er seinen Freibauern vorbildlich ein und gewann knapp aber doch. Wieder etwas Hoffnung? Nicht lange, denn nachdem Ernst Kratschmer gegen Martin Westermeier (1651) remis gespielt hatte (er konnte seinen kleinen Vorteil leider nicht verwerten), verloren Magdalena Mörwald und ich quasi zur gleichen Zeit.

Ich selbst hatte gegen Andreas Arndt (1579) gegen eine unorthodoxe Variante im Franzosen zu kämpfen. Verflachen durfte das Spiel nicht, also bin ich Risiko gegangen, doch mein Gegner war schneller und schob mich am Damenflügel zusammen. Magdalena hatte mit Rudolf Kobl (2000) den schwierigsten Gegner, der zudem noch gut in Form ist. Auch hier wurde eine wilde, unorthodoxe Partie gespielt, in der der weiße Vorteil nicht zu bestreiten war. Zwar wehrte sich Magdalena tapfer, landete aber schließlich in einem völlig hoffnungslosen Turmenspiel. Somit war bereits nach 6 Partien der Kampf für uns verloren und der Abstieg quasi besiegelt.

Was soll da gegen Taufkirchen (2), Vogtareuth (4) und Kolbermoor (1) noch gehen? Bald danach kapitulierte auch Alfred Bieniok vor Herbert Huber (1787), denn seine Stellung war nicht mehr zu halten. Am Königsflügel kam er nicht durch und ging an den Schwächen seiner Königsstellung zu Grunde. Nun lag es an Miriam Mörwald, uns gegen Robert Bachheibl (1558) vor einem totalen Debakel zu bewahren. Nach umsichtigem Spiel in der Eröffnung und im Mittelspiel übte Miriam Figurendruck gegen den rückständigen Bauern d6 aus, sein Gegner versuchte sein Glück am Königsflügel, schaffte dort aber keine Drohnungen. Schließlich eroberte Miriam eine Qualität und tauschte die Damen. Ein Remisangebot lehnte sie zu Recht ab und machte das einzig richtige, sie öffnete Linien für die Türme und vereinfachte. Endlich sah der Gegner die Niederlage ein.

Wenigstens nicht ganz hoch verloren, super gespielt von Miriam, die an diesem Tage die einzige war die eine von vorne bis hinten gute Partie lieferte. Trotzdem bleibt unter dem Strich eine klare Niederlage, und keiner wusste so recht, woran es liegt. Nach dem Kampf kamen die Stammkräfte der dritten Mannschaft ins Jugendheim, um nach dem rechten zu sehen. Wir diskutierten angesichts des Standes darüber, ob wir jetzt das Fokus auf die dritte Mannschaft richten sollen und die zweite zu opfern. Bevor wir über eine stärkstmögliche Aufstellung gegen Grassau ff. befinden, sollten wir erst einmal feststellen, welche Spieler für die dritte Mannschaft überhaupt noch spielberechtigt sind. @Klaus und Marianne: prüft nach, ob die Mörwalds überhaupt noch spielen dürfen, Magdalena hat 1 x für die erste gespielt und mind. 2 x für die 2. Ich möchte nicht, dass wir durch unberechtigtes Aufstellen uns unserer letzten Chance berauben, vielen Dank!

 
 
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